Die Invaliditätsleistung ist das Herzstück der Unfallversicherung. Entscheidend sind eine ausreichend hohe Grundsumme und eine solide Progression, die schwere Dauerfolgen überproportional absichert. Als Orientierung gilt oft ein Vielfaches des Jahreseinkommens als Grundsumme.
Die Invaliditätsleistung ist das Herzstück jeder Unfallversicherung – entscheidend sind eine ausreichend hohe Grundsumme und eine solide Progression. Beide zusammen bestimmen, wie gut schwere Dauerfolgen finanziell abgefedert werden.
So wird die Leistung berechnet
Die Auszahlung ergibt sich aus drei Größen: dem Invaliditätsgrad laut Gliedertaxe, der vereinbarten Grundsumme und der Progression. Ein Beispiel: Bei 100 % Invalidität und einer Progression von 350 % zahlt der Versicherer das 3,5-fache der Grundsumme. Bei geringeren Graden fällt die Leistung entsprechend niedriger aus.
Grundsumme und Progression kombinieren
| Grundsumme | Progression | Leistung bei 100 % Invalidität |
|---|---|---|
| 100.000 € | 225 % | 225.000 € |
| 100.000 € | 350 % | 350.000 € |
| 150.000 € | 350 % | 525.000 € |
Wie hoch sollte die Absicherung sein?
- Orientierung Jahreseinkommen: Eine Grundsumme in Höhe eines Mehrfachen des Jahreseinkommens ist ein üblicher Anhaltspunkt.
- Familiensituation: Alleinverdiener und Familien sollten höher ansetzen.
- Progression: mindestens 225 %, für starken Schutz 350 % oder mehr.
- Unfallrente: zusätzlich sinnvoll, wenn eine laufende Zahlung ab hohem Invaliditätsgrad gewünscht ist.
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