Private Unfallversicherung Vergleich Österreich 2026

Die private Unfallversicherung zahlt bei bleibenden Unfallfolgen – und zwar rund um die Uhr, auch in der Freizeit. Denn die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur bei Arbeits- und Wegunfällen. Kernstück ist die Invaliditätsleistung; über die Progression steigt die Auszahlung bei schweren Dauerfolgen überproportional. Ein Vergleich lohnt sich, weil Gliedertaxe und Bedingungen stark variieren.

Die private Unfallversicherung zahlt bei bleibenden körperlichen Unfallfolgen – rund um die Uhr, auch in der Freizeit, im Haushalt und im Sport. Das ist wichtig, weil die gesetzliche Unfallversicherung nur Arbeits-, Wege- und Schulunfälle abdeckt. Kern der Leistung ist die Invaliditätszahlung; über die Progression steigt sie bei schweren Dauerschäden überproportional.

Warum die gesetzliche Absicherung nicht reicht

Die meisten Unfälle passieren in der Freizeit – beim Sport, im Haushalt oder im Straßenverkehr abseits des Arbeitswegs. Genau dort greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Eine private Police schließt diese Lücke und leistet unabhängig davon, wo und wie der Unfall passiert ist.

Die wichtigsten Leistungen

LeistungZweck
InvaliditätsleistungEinmalzahlung bei bleibender Beeinträchtigung – das Herzstück
Progressionüberproportional höhere Leistung bei schwerer Invalidität
Unfallrentemonatliche Rente ab hohem Invaliditätsgrad
TodesfallleistungAbsicherung der Hinterbliebenen
Bergungs- und Rückholkostenwichtig bei Sport- und Bergunfällen
Taggeld / Krankenhaus-TaggeldAusgleich während der Genesung (optional)

Gliedertaxe und Invaliditätsgrad

Wie viel bei einem Dauerschaden ausgezahlt wird, ergibt sich aus der Gliedertaxe: Sie legt fest, welchem Invaliditätsgrad der Verlust oder die Funktionsunfähigkeit eines Körperteils entspricht. Bessere Tarife bieten eine höhere Gliedertaxe – also mehr Leistung bei gleichem Schaden. Multipliziert mit Versicherungssumme und Progression ergibt sich die Auszahlung.

Progression – warum sie entscheidend ist

Die Progression (z. B. 225 %, 350 % oder 500 %) sorgt dafür, dass die Leistung bei schwerer Invalidität stärker steigt als der reine Invaliditätsgrad. Gerade schwere Dauerfolgen, die den größten finanziellen Bedarf auslösen, werden so deutlich besser abgesichert. Für Familien und Alleinverdiener ist eine hohe Grundsumme mit Progression meist wichtiger als viele kleine Zusatzbausteine.

Was beeinflusst die Prämie?

  • Versicherungssumme und Progression: höhere Summe, höhere Prämie.
  • Berufs- und Freizeitrisiko: körperliche Berufe und Risikosport kosten mehr.
  • Zusatzbausteine: Unfallrente, Taggeld, Knochenbruch-Sofortleistung.
  • Eintrittsalter: je nach Tarif preisrelevant.

Rechenbeispiel 2026

ProfilAbsicherungPrämie (Richtwert)
Erwachsener, BürojobGrundsumme mit Progression 225 %ca. 8–20 €/Monat
Erwachsener, mit UnfallrenteGrundsumme + Rente ab 50 %ca. 20–40 €/Monat
Kindhohe Grundsumme, Progressionoft günstige Beiträge

Die Werte sind Richtwerte; der tatsächliche Beitrag hängt von Summe, Progression, Beruf und Bausteinen ab.

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Häufige Fragen

Warum eine private Unfallversicherung, wenn ich gesetzlich versichert bin?
Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Arbeits-, Wege- und Schulunfälle. Die meisten Unfälle passieren aber in der Freizeit – beim Sport, im Haushalt oder im Verkehr. Dort leistet nur eine private Unfallversicherung. Sie zahlt weltweit und rund um die Uhr, unabhängig davon, wie und wo der Unfall geschieht.
Was ist die Gliedertaxe?
Die Gliedertaxe ist eine Tabelle, die festlegt, welchem Invaliditätsgrad der Verlust oder die Funktionsunfähigkeit eines Körperteils entspricht – etwa eines Arms, Beins oder Auges. Aus diesem Grad, der Versicherungssumme und der Progression errechnet sich die Auszahlung. Tarife mit höherer Gliedertaxe leisten bei gleichem Schaden mehr.
Wie hoch sollte die Progression sein?
Üblich sind 225 %, 350 % oder 500 %. Die Progression erhöht die Leistung bei schwerer Invalidität überproportional – genau dort, wo der finanzielle Bedarf am größten ist. Für die meisten ist eine ausreichend hohe Grundsumme kombiniert mit einer soliden Progression sinnvoller als viele kleine Zusatzleistungen.
Zahlt die Unfallversicherung auch bei Krankheit?
Nein. Eine Unfallversicherung leistet ausschließlich bei Unfällen – also plötzlich von außen einwirkenden Ereignissen mit Gesundheitsschaden. Krankheitsbedingte Invalidität ist nicht gedeckt; dafür sind eine Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung zuständig. Manche Tarife schließen bestimmte Eigenbewegungen oder Infektionen ein – ein Blick in die Bedingungen lohnt sich.
Was kostet eine private Unfallversicherung?
Als Richtwert liegen Tarife für einen Erwachsenen mit Bürojob je nach Versicherungssumme und Progression häufig zwischen etwa 8 und 20 Euro pro Monat; mit Unfallrente und Zusatzbausteinen entsprechend mehr. Körperliche Berufe und Risikosport erhöhen den Beitrag. Ein Vergleich zeigt die Bandbreite für Ihr Profil.
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