Was kostet eine private Unfallversicherung? Prämien 2026

Der Beitrag einer privaten Unfallversicherung hängt von Versicherungssumme, Progression, Beruf, Freizeitrisiko und Zusatzbausteinen ab. Für einen Erwachsenen mit Bürojob liegen Tarife häufig zwischen rund 8 und 20 Euro pro Monat. Kinder sind oft günstig, körperliche Berufe und Risikosport teurer.

Der Beitrag einer privaten Unfallversicherung richtet sich nach Versicherungssumme, Progression, Beruf, Freizeitrisiko und Zusatzbausteinen. Für einen Erwachsenen mit Bürotätigkeit liegen Tarife häufig im niedrigen zweistelligen Monatsbereich.

Diese Faktoren bestimmen den Beitrag

FaktorWirkung
Versicherungssumme & Progressionhöher = teurer, aber mehr Leistung
Berufkörperliche Tätigkeit erhöht den Beitrag
Freizeit-/RisikosportZuschlag bei erhöhtem Risiko
ZusatzbausteineUnfallrente, Taggeld, Knochenbruch-Leistung

Rechenbeispiel

Ein Erwachsener mit Bürojob, solider Grundsumme und Progression 225 % zahlt als Richtwert rund 8 bis 20 Euro pro Monat. Kommt eine Unfallrente ab 50 % Invalidität hinzu, steigt der Beitrag häufig auf etwa 20 bis 40 Euro. Kinderpolizzen sind oft günstig, körperliche Berufe und Risikosport teurer. Die Werte sind Richtwerte; maßgeblich ist das konkrete Angebot.

So sparen Sie sinnvoll

  1. Vergleichen: Gliedertaxe und Prämie unterscheiden sich deutlich.
  2. Grundsumme vor Zusatz: lieber hohe Basissumme als viele kleine Bausteine.
  3. Jahreszahlung: gegenüber Monatszahlung oft günstiger.
  4. Beruf korrekt angeben: vermeidet Probleme im Schadenfall.

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Häufige Fragen

Was ist günstiger – hohe Grundsumme oder viele Zusatzbausteine?
In der Regel bringt eine hohe Grundsumme mit solider Progression mehr Schutz pro Euro als viele kleine Zusatzleistungen. Zusatzbausteine wie Taggeld oder Knochenbruch-Sofortleistung sind nette Extras, sichern aber nicht den existenziellen Fall schwerer Invalidität ab. Priorität sollte die ausreichende Invaliditätsgrundsumme haben.
Wird der Beruf bei der Prämie berücksichtigt?
Ja. Körperliche und risikoreiche Berufe werden höher eingestuft als Bürotätigkeiten, weil das Unfallrisiko größer ist. Geben Sie Ihren Beruf korrekt an – eine falsche Einstufung kann im Schadenfall zu Problemen führen. Ändert sich die Tätigkeit wesentlich, sollten Sie den Versicherer informieren.
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